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Embedded World 2011 – Exhibition&Conference

Donnerstag, 9. September 2010 10:20

Für meine Arbeit als Forscher an einem Fraunhofer Institut ist die Embedded World eine der wichtigsten Industrie-Messen. Parallel zur Ausstellung findet jedes Jahr auch eine Konferenz für Entwickler statt, auf der neue und innovative Ansätze aus allen Bereichen von Embedded Systems vorgestellt werden.

Im nächsten Jahr (2011) werde ich zusammen mit meinen Kollegen das Programm-Kommittee dieser Konferenz bereichern. Entsprechend meinem Forschungsschwerpunkt übernehme ich dabei den Vorsitz für die Session “Multi-Core Processing”.

Für alle Interessierten gibt es hier den Call-for-Papers mit einer detaillierten Beschreibung der Themenschwerpunkte.

Thema: Forschung & Promotion, Konferenzen, Multicore | Kommentare (0) | Autor:

Web Services auf eingebetteten Geräten in einem Body Area Network

Freitag, 21. Mai 2010 13:57

Wirkliches Plug-and-Play Verhalten von verteilten Geräten ist die Voraussetzung für eine ubiquitäre Verbreitung von körpernaher Sensorik. An dieser Stelle spielt eine intelligente Softwareschicht eine entscheidende Rolle. Insbesondere sind die charakteristischen Eigenschaften Service-orientierter Architekturen für diesen Anwendungsfall vorteilhaft:

  • die lose Kopplung zwischen Geräten,
  • die Abstraktion von den konkreten Eigenschaften der Hardware und
  • die Reduzierung des benötigten Vorwissens für eine Interaktion.

Die Nutzung von Service-orientierten Architekturen führt allerdings zu einem erhöhten Resourcenbedarf, der gerade bei eingebetteten Systemen mit beschränkten Resourcen (zum Beispiel Sensorknoten) mit Herausforderungen verbunden ist.

Für den Workshop Service Oriented Architectures in Converging Networked Environments (SOCNE) auf der International Conference on Advanced Information Networking and Applications (AINA) in Perth habe ich eine Studie veröffentlicht, in der am Beispiel eines Body Area Networks (BAN) die Performance von Service-orientierten Architekturen auf eingebetteten Geräten evaluiert wird.

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  • Paper [PDF]
  • Präsentation [PDF]

Thema: Forschung & Promotion, Konferenzen, Publikationen, Vorträge | Kommentare (0) | Autor:

Dynamische Partitionierung von Multi-Core Prozessoren

Donnerstag, 20. Mai 2010 13:35

Partitionierung von Ressourcen ist ein essentielles Hilfsmittel im Entwicklungsprozess, um Applikationen mit Echtzeitanforderungen auf einem Multi-Core Prozessor zu integrieren.

In einem Vortrag im Rahmen des Workshops “International Workshop on Multi-Core Software Engineering (IWMSE ) auf der Internation Conference on Software Engineering (ICSE) in Kapstadt habe ich einen kurzen Überblick über meine aktuellen Forschungsarbeiten in diesem Bereich gegeben.

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  • Paper [PDF]
  • Präsentation [PDF]

Thema: Forschung & Promotion, Konferenzen, Multicore, Publikationen, Vorträge | Kommentare (0) | Autor:

Multi-Core Vortrag

Mittwoch, 24. Februar 2010 10:46

Im Rahmen einer Vortragsreihe in meinem Fraunhofer Institut FIRST, hielt ich einen Vortrag, der einen kurzen Überblick über meine aktuelle Arbeit und mein Promotionsvorhaben im Bereich Multi-Core Prozessoren in sicherheitskritischen Systemen gibt.

Download [PDF, 430kB]

Thema: Forschung & Promotion, Multicore, Vorträge | Kommentare (0) | Autor:

Scala Actors Library

Freitag, 27. November 2009 11:21

Im Rahmen meiner Promotion beschäftige ich mich mit dem Thema Multi-/Many-core Prozessoren, insbesondere im Umfeld sicherheitskritischer, verteilter, eingebetteter Systeme mit harten Echtzeitanforderungen.

In diesem Zusammenhang habe ich mir detailliert die Programmiersprache Scala und die dazugehörige Bibliothek “Actors” angeschaut. Dabei entstand der folgende Überblicksvortrag, der auf den am Ende genannten Referenzen aufbaut.

Natürlich erschlägt man mit diesem zugrunde liegenden Prozessmodell nicht alle Problemklassen der parallelen Programmierung. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass es eine hinreichend große Menge an Anwendungsbereichen gibt, in denen diese Art der Modellierung sinnvoll ist.

[Scala-Actors.pdf]

Thema: Modellierung, Multicore, Vorträge | Kommentare (0) | Autor:

Petri Netze mit Zeitangaben

Mittwoch, 12. August 2009 10:58

In einem Doktoranden-Seminar wurde ein Buch zur Spezifikation Echtzeitanforderungen in Form verschiedener Vorträge bearbeitet. Ich hatte eines der einführenden Kapitel und habe die “Zeit-Peti-Netze” vorgestellt.

Das zugrunde liegende Buch trägt den etwas sperrigen Titel “Advances in Verification of Time Petri Nets and Timed Automata: A Temporal Logic Approach” und läßt hier von Amazon beziehen.

Diesen Vortrag als PDF will ich natürlich auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

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Advances in Verification of Time Petri Nets and Timed Automata: A Temporal Logic Approach (Studies in Computational Intelligence)

Thema: Forschung & Promotion, Modellierung, Vorträge | Kommentare (0) | Autor:

Meine Diplomarbeit

Freitag, 8. Mai 2009 16:40

Meine Diplomarbeit aus dem Bereich Embedded SOA mit dem etwas sperrigen Titel “Das Leistungspotential von DPWS für Service-orientiertes Ubiquitäres Computing” ist nun fertig und kann hier bei Interesse gelesen werden.

Hier die Kurzfassung:

Mit der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit intelligenten Computersystemen liegt ein großes Potential für Innovationen in der engeren Integration der bereits bestehenden Anwendungen auf diesen Geräten. Neben den hohen technischen Anforderungen der dafür erforderlichen Vernetzung, ist auch die Entwicklung der notwendigen Software mit komplexen Herausforderungen konfrontiert. Die Realisierung von ubiquitären Anwendungen erfordert Flexibilität, Dynamik und Interoperabilität auf einer technischen Plattform, die durch eingeschränkte Ressourcen gekennzeichnet ist.

Die Ergebnisse zeigen, dass noch nicht alle Anforderungen einer ubiquitären Software durch DPWS erfüllt werden können. Trotzdem besitzt DPWS durch seine Stärken bei der interoperablen Interaktion zwischen  heterogenen Geräten und der dynamischen Bestimmung von Standortinformationen zur Laufzeit ein großes Innovationspotential in verschiedenen Anwendungsbereichen. Allerdings schlägt sich die erreichte Dynamik
und die lose Kopplung auch in längeren Latenzen nieder, so dass Web Services ihren Einsatz als Middleware nicht allein durch ihre Performance begründen können.

In dieser Diplomarbeit wird die Realisierung der ubiquitären Anwendungen durch Web Services auf eingebetteten Geräten mit dem Devices Profile for Web Services (DPWS) untersucht. Nach einer vergleichenden Analyse der Anforderungen einer ubiquitären Software mit den Fähigkeiten des Devices Profile for Web Services, wird empirisch ermittelt, welcher Grad an Dynamik, Flexibilität und Performance mit diesem Ansatz bereits heute erreicht werden kann. Grundlage für diese Analyse ist die Messung von Latenzen für Interaktionen zwischen Web Services auf eingebetteten Geräten.

Hier kann die komplette Arbeit als PDF heruntergeladen werden.

Thema: Diplomarbeit | Kommentare (0) | Autor:

Web-Sudoku in AJAX mit dem ZK Framework

Donnerstag, 11. September 2008 20:13

Für das Seminar “Software Projekt” am Lehrstuhl “Operations Research” habe ich eine Web-Anwendung mit AJAX Unterstützung entwickelt. Die Idee bestand in der Erstellung einer Anwendung zum Testen von Algorithmen zu einer besonderen Problem-Klasse: die Exact-Cover Probleme. Ein Sudoku ist ein Spezialfall eines solchen Problems und wurde daher als publikumswirksamer Kandidat ausgewählt.

Das Programm basiert auf einem Apache Tomcat Server und verwendet das ZK Framework zur Umsetzung von AJAX. Schließlich soll die Anwendung nachher ein modernes Gefühl vermitteln. Auf den Webseiten des Lehrstuhls kann man die Anwendung mittlerweile schon in Aktion erleben. Neugierige – oder auch ZK-Framework-Interessierte – können sich im SVN Projektarchiv auch den Quellcode ansehen.

Zum Download:

  • Dokumentation: Link [PDF, 1.6MB]
  • Volles Projektarchiv: Link [SVN Projektpfad]

Thema: Code-Schnipsel, Operations Research, Web Programmierung | Kommentare (0) | Autor:

LugRadio Live UK 2008

Donnerstag, 12. Juni 2008 21:58

Für die Freunde der schwungvollen Unterhaltung ist der Podcast von LugRadio aus England sehr zu empfehlen. Die vier Protagonisten beleuchten dabei von unterschiedlichen Perspektiven die aktuellen Themen der Welt der Geeks.

Manchmal ist es noch schöner, wenn man das Gesicht zur Stimme mal in Echt erleben kann und mit seinem Phantasieprodukt abgleicht. Dies konnte man vor kurzem in San Francisco beim LugRadio Live US 2008 erleben, falls man die Flugkosten und die Folgen für die persönliche Klimabilanz nicht scheute.

Etwas klimaneutraler für einen Mitteleuropäer ist da der Besuch der Geek-Veranstaltung LugRadio Live UK 2008 in Wolverhampton. Am 19. und 20. Juli 2008 werden hier verschiedene wichtige Leute aus dem Linux-, Ubuntu- und OpenSource Umfeld spannende Vorträge halten. Daher hier noch einmal der Link zur Veranstaltung und der entsprechende Flyer!

Thema: Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Bewertungskriterien einer Diplomarbeit

Mittwoch, 28. Mai 2008 14:19

Da ich gerade an meiner eigenen Diplomarbeit schreibe, ist diese Frage ein zentraler Punkt sowohl bei der Wahl des Themas, als auch bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Arbeit. Nach einem sehr aufschlußreichen Gespräch mit meinem betreuenden Professor, möchte ich an dieser Stelle die wesentlichen Kerngedanken noch einmal aufgreifen.

Eine Diplomarbeit wird nicht daran gemessen, wie toll, hip oder cool die Thematik oder die Methodik ist.

Das Ziel einer Diplomarbeit ist der Nachweis, dass der Diplomand die wissenschaftliche Methode beherrscht. Dazu gehört eine klare Problemstellung, ein objektives Meßinstrument, um den Fortschritt oder die Verbesserung zu dokumentieren, und eine Analyse bei der die Ergebnisse in Beziehung zu anderen Forschungsergebnissen gesetzt und sinnvoll bewertet wird.

Als Thema genügt daher ein relativ kleiner, abgesteckter Rahmen, welcher wiederum erschöpfend behandelt werden sollte.

Das Kernziel einer Diplomarbeit und auch jeder wissenschaftlichen Arbeit ist das Streben nach Objektivität, also Intersubjektivität.

Neben der Verwendung eines “Messinstrumentes” zur Quantifizierung des Fortschritts besteht auch die Möglichkeit, in der Diplomarbeit eine allgemein anerkannte, qualitative Grenze zu überschreiten. Zum Beispiel: Bisher passte die Software X nicht auf Gerät Y wegen zu hoher Anforderungen an Z. Aufgrund der Arbeit passt nun doch die Software X auf Gerät Y.

Ansonsten gilt, Kriterien und Anforderungen sind das Ergebnis von “Verhandlungen” zwischen dem Diplomanden und seinen Betreuern. Es lohnt sich also das Gespräch mit ihnen zu suchen.

Thema: Diplomarbeit | Kommentare (2) | Autor: